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<MAERE # 1> installative Performance

26. - 27. - 28. September 2008
MAERE #1 - eine begehbare, installative Performance
in den Kellergewölben der Königstadtbrauerei

Saarbrücker Str. 24, 10405 Berlin
20.30h
Abendkasse
€ 8,- / 12,-
75 min.



Idee/Konzept                                                                                            photos der performance
huber&christen                                                                           

Choreographie                                                                                                presse tanzraum, pdf
Vanessa Huber-Christen                                                                                presse die neue, pdf
Regie
Lorenz Huber
Performer
Anuschka von Oppen (USA)
Bettina Kokoschka (GER)
Björn Blumeier (GER)
Carlos Osatinsky (ARG)
Caroline Bo (FRA)
Davide Sportelli (ITA)
Fernando Pelliciolli (ARG)
Elly Fujita (JAPAN)
Heide Moldenhauer (GER)
Hyoung-Min Kim (KOREA)
Matthias Lehmann (GER)
Melanie Lane (AUSTRALIA)
Roberto Morales (COSTA RICA)
Ya´ara Nirel (ISRAEL)
Live Musik
Michael Metzler
Jean Walther
Kamera
Till Brinkmann
Lorenz Huber
Ton
Karsten Dirk Gloger
Kostüm
Margaretha Heller
Schnitt
Vanessa Huber-Christen
Sounddesign
Lorenz Huber
Assistenz
Julia Baum
Juliette Montier
Oliver Bandel
Sam Kinsley
Licht
Andreas Harder
Produktion
huber&christen
Mentorin
Reinhild Hoffmann

Produktion gefördert
von medienboard Berlin-Brandenburg
Bezirksamt Pankow,
Fachbereich Kunst und Kultur
Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch"
Stadt und Kanton Schaffhausen

Mit freundlicher Unterstützung
Förderverein der Gehörlosen der neuen Bundesländer
25p cine support
Gewerbehof in der alten Königstadtbrauerei


                                                                                                                     photo dieter hartwig
<MAERE>

Die Begrifflichkeit „MAERE“ ist dem Mittelhochdeutschen entlehnt, und steht für Kunde, Bericht.
Es handelt sich um kürzere Erzählungen, die von fabelhaften und wunderbaren Begebenheiten
berichten. Seit jeher findet man sie bei allen Völkern dieser Welt.
Die mündliche Weitergabe war für lange Zeit die ausschließliche.

<MAERE # 1>
Installative Performance

Drei Gehörlose, eine Koreanerin, ein Lateinamerikaner, eine alte Frau und ein Mädchen, sowie
eine Gemeinschaft von 7 Performern. Sie erzählen vom Wandelbaren unter dem Aspekt der Isolation.
Die hörende Welt begegnet der nicht-hörenden Welt, Jung trifft auf Alt, Ost auf West.

In der Performance „MAERE“ entsteht daraus ein Feld der Kommunikation aus Schrift, Gebärde,
Sprache, Tanz, Bewegung und Film. Dabei hinterfragen wir, von welchen Einflüssen wir uns leiten
lassen, welche Komponenten uns bewegen und wie sie unseren Weg bestimmen.

Im Prozess trifft die Gebärdensprache der Gehörlosen auf Tanz und ergibt ein spannendes Verhältnis,
welches einen einzigartigen Austausch von Bewegung zwischen Tänzer und Gehörlosen loslöst.
Darüber hinaus bietet die Gebärdensprache in verschiedener Weise die Grundlage für das
entstandene Bewegungsmaterial. Gedichte, Lieder und Texte werden in Gebärdensprache
übersetzt und anschließend mit choreographischen Mitteln transformiert.

Dies alles geschieht an einem Ort, der sich durch seine Geschichte in seiner Funktion
immer wieder gewandelt hat: Die Kellergewölbe der Königstadtbrauerei.
Zu Beginn des letzten Jahrhunderts waren die Kellergewölbe florierender Wirtschaftsort.
Im 2.Weltkrieg waren Teile Luftschutzkeller, in anderen Teilen wurden zeitgleich elektrische
Bauteile für die V-Waffen und Holzvergaseranlagen für Automobile produziert.
Bis zur Wende dann nutzten Teile der Fahr-bereitschaft des Magistrats von Ost-Berlin
sowie Abteilungen des Staatssicherheitsdienstes die Örtlichkeit.
Ab nächstem Jahr sollen die Gewölbe dann größtenteils als Tiefgarage genutzt werden.

Bei der aktuellen Produktion <MAERE> sind aus
einem Arbeits- und Probenprozessdrei verschiedene Formate generiert:
<MAERE # 1 > - INSTALLATIVE PERFORMANCE
<MAERE> - DER FILM
<MEHR MAERE> - EIN RAHMENPROGRAMM

Bei den drei Formaten spielt der Dialog der Künste eine entscheidende Rolle.
Diese Dialoge werden auf das jeweilige Projekt spezifisch umgesetzt.


Der KunstTANZfilm MAERE wird im Jahr 2009 seine Premiere haben.
Ein Trailer zum Film wird an der Tanznacht Berlin 08 vom 4. - 7 Dezember 08 präsentiert.
mehr Infos zum Trailer bei aktuelles


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